Namibia

Namibias Geschichte

Namibia hat einen starken Eigencharakter und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen haben ihre markanten Identitäten behalten, obwohl die traditionellen Gewohnheiten nur noch in den abgelegenen ländlichen Bereichen gepflegt werden. Die Geschichte Namibia's war seit der Gründung der Vereinten Nationen 1945 bis zur Unabhängigkeit 1990 hauptsächlich von der starren Haltung der südafrikanischen Regierung beeinflusst.

Flagge SüdwestafrikasDie Flagge Deutsch SüdwestafrikasDie wiederholte Ablehnung, das Mandat der Administration Süd-West-Afrikas (das nach dem ersten Weltkrieg erworben war) in eine Treuhandschaft der UN zu wandeln oder zumindestens die UN als Organisation mit legitimen Interessen in SWA anzuerkennen, erschwerte eine Entfaltung Namibia's sehr. Die fünf Mitglieder des UN-Sicherheitsrates begannen bereits 1977 Verhandlungen mit der südafrikanischen Regierung bezüglich der Implementation der UN Resolution 435, die freie Wahlen unter UN-Aufsicht forderte. Nach langsamer Entwicklung erklärten sich Südafrika und Kuba 1988 endlich bereit, ihre Truppen aus Angola abzuziehen. Dies war der fundamentale Schritt für eine Namibia-Lösung. Trotz einiger anfänglicher Probleme bei der Entmilitarisierung der SWAPO und südafrikanischen Streitkräften verlief der Friedensvollzug relativ planmäßig. Die ersten Wahlen fanden im November 1989 statt. Die SWAPO erhielt 57 % der Stimmen - zwar ausreichend für eine einfache Mehrheit, aber weniger als eine Zwei-Drittel-Mehrheit, auf die die Partei gehofft hatte, um die von der UN befürwortete Verfassung umzuschreiben. Der Hauptrivale der SWAPO, die Demokratische Turnhallen-Alliance (DTA), angeführt von Dirk Mudge, fand starken Zuspruch bei der weißen Bevölkerung und anderen Bevölkerungsgruppen, die die Ovambo-Dominanz innerhalb der SWAPO nervös machte.

Trotz einiger Beschwerden über angebliche Korruption und Unfähigkeit ist SWAPO ihrer revolutionären Rhetorik treu geblieben. Auch aus diesem Grund ist eine Sozialreform sehr langsam, da insbesondere die Wirtschaft nach wie vor hauptsächlich in weißer Hand ist. Die anhaltende Schwäche der Opposition bedeutet daher keine Gefahr für die Position der SWAPO. Dies - verbunden mit einer populären Landreform - gewährleistete eine große SWAPO-Mehrheit in den Präsidentschafts- und Legislatur-Wahlen im Dezember 1994. Präsident Nujoma begann seine zweite Amtsperiode im darauf folgenden März, und die SWAPO hält 53 von 78 Plätzen in der Nationalversammlung. Wie vieles andere sind auch Namibia's Auslandsbeziehungen stark von Südafrika beeinflusst. Die offene Frage über die Hafenstadt Walvis Bay mit den 12 vorgelagerten Inseln, die Südafrika weiterhin für sich beanspruchte, wurde endgültig am 28. Februar 1993 gelöst und die Gebiete permanent an Namibia gegeben.

REGIERUNG: Gemäß der Verfassung, die am 21. März 1990 in Kraft trat, hat der Präsident die exekutive Autorität. Er wird direkt für eine 5-jährige Amtszeit gewählt. Die legislative Autorität hält die Nationalversammlung mit 78 Mitgliedern, von denen 72 jeweils für fünf Jahre gewählt, und die verbleibenden sechs vom Präsidenten ernannt werden

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